Die Pläne für einen neuen Sportpark in Beerfelden haben einen deutlichen Rückschlag erlitten.

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Nachdem die Ausschüsse der Stadt Oberzent zuvor noch einstimmig eine Interessenbekundung unterstützt hatten, steht nun fest: Die erhoffte Förderung aus einem Bundesprogramm bleibt aus.

Ambitioniertes Vorhaben gerät ins Wanken

Geplant war eine umfassende Modernisierung der Sportanlage Stried. Dazu zählten ein Kunstrasenplatz, moderne LED-Flutlichtanlagen, die Erneuerung der Laufbahn sowie zusätzliche Angebote wie Padel-Tennis. Von Beginn an war das Projekt jedoch maßgeblich von Fördermitteln abhängig.

Finanzierung aus eigener Kraft äußerst unwahrscheinlich

Mit der Absage wird deutlich: Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass die Stadt Oberzent ein Projekt dieser Größenordnung ohne externe Unterstützung alleine stemmen kann.

Die zu erwartenden Kosten im Millionenbereich würden den kommunalen Haushalt erheblich belasten. Ohne Zuschüsse müsste die Stadt entweder andere Investitionen zurückstellen, zusätzliche Schulden aufnehmen oder das Vorhaben deutlich verkleinern.

Zukunft des Projekts offen

Damit steht der geplante Sportpark in seiner bisherigen Form infrage. Die Stadt wird nun prüfen müssen, ob alternative Fördermöglichkeiten erschlossen werden können, einzelne Maßnahmen schrittweise umgesetzt werden oder das Projekt vorerst nicht weiterverfolgt wird.

Das ursprünglich einstimmige politische Signal verliert damit deutlich an Gewicht – entscheidend ist nun weniger der Wille als vielmehr die finanzielle Realität.